Psychologie heute partnersuche

Sie haben die deutsche Länderausgabe ausgewählt. Sie haben jetzt unbeschränkten Zugang zur digitalen NZZ. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen. Intelligent und lustig sollte er sein. Nicht religiös. Wenn Glatze, dann mit Stil. Keine Schulden haben Hypothek o. Zwischen 30 und 36 sein. Zwei Kinder sollte er haben wollen, Hunde und alte Filme mögen, Bücher besitzen.

Beziehungen: Partnersuche hat selten mit Zufall zu tun

Besser Mac als Windows. Erfolgreich sein, aber demütig. Sehr, sehr gut im Bett. Aber auch sprachbegabt. George Michael sollte er zumindest gewillt sein zu hören. Die Liste erhielt noch einige Korrekturen, Gewichtungen und ein Punktesystem. Bevor Webb einen Mann aus dem Netz überhaupt traf, musste er Punkte erreichen; nach dem ersten Date mussten es sein, mindestens.

Die unheimliche Pointe ihrer Geschichte allerdings ist, dass Webb letztlich sich selbst fand. Ihre Liste beschrieb vor allem: Homogamie nennt sich das Phänomen, wenn sich Paare immer mehr gleichen. Nicht dass das Internet daran schuld wäre. Soziologen beobachten es seit Jahrzehnten: Drei Viertel aller Paare in der Schweiz haben mittlerweile einen ähnlichen Bildungsabschluss. Der durchschnittliche Altersunterschied ist innert 30 Jahren von 3 auf 2 Jahre geschrumpft.

Das Online-Dating, worüber heute jede dritte Beziehung zustande kommt, dürfte die Homogamie allerdings noch verstärken. Direkt, weil es gezielte Suche ermöglicht, und indirekt durch die Verbreitung der Vorstellung, wenn nicht den perfekten Menschen, so doch zumindest the perfect match zu finden. Da lässt man sich dann auch mit dem Heiraten lieber etwas mehr Zeit.

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Plastisch formuliert: Die Zeiten sind vorbei, als der Pilot die Stewardess und der Arzt die Krankenschwester geheiratet hat. Die Stewardess lernt in der Businessclass auch nicht mehr den Manager kennen, weil der gerade mit seiner mitreisenden Kollegin anbandelt.

Denn auch das zeigen Studien: Junge Männer wollen heute anders als noch vor wenigen Jahren eine finanziell unabhängige Partnerin mit gleicher Bildung.

Partnersuche: Der kleine Haken der Emanzipation - Familie - FAZ

Heterogamie ist nicht einmal mehr attraktiv. Es scheint, als sei Homogamie zum neuen partnerschaftlichen Ideal geworden. Amy Webb glaubt sich für ihre Listen zwar verteidigen zu müssen. Sie klagt: Ist Zufall mehr als Statistik? Und natürlich C.


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Kaum eine Karriere war wirklich so geplant, wie sie gelaufen ist. Zufall als Methode — bin jetzt ein Fan davon! Wie verbreitet man ein Gerücht? Diese Geschichte fragt, welche psychologischen Faktoren hinter der Wirkung von Gerüchten stecken — und liefern eine kleine Gebrauchsanweisung für schmutzige Propaganda. Auch hier stand am Anfang der Besuch einer Konferenz: Voller Wut.

Viele halten Wut für eine eher männliche Emotion. Auch einige Psychotherapeuten tun das. Vermutlich ist die Annahme aber falsch. Studien zeigen, dass Frauen genau so viel Wut empfinden wie Männer — und sogar besser darin sind, diese Wut auch zu zeigen. Manche Studien kommen gar zu dem Schluss, dass Frauen in Beziehungen häufiger gewalttätig werden als Männer. Noch verblüffender fand ich den Wahlspruch diverser Elite-Kommandos: Wie reagiert man auf Trolle und Hater im Internet? Welche Rolle spielt die Anonymität der Akteure?

Steckt hinter jeder Hassbotschaft ein schlechter Charakter — oder ist sie nur Ausdruck genereller gesellschaftlicher Missstände? Was tun Tech-Unternehmen, um unser Verhalten zu lenken? Ein paar Stanford-Jungs präsentierten dort ein Computer-Programm, das mit mehr als prozentiger Trefferquote Trolle in Diskussionsforen identifizieren konnte. Interessanterweise konzentrierte sich der Algorithmus nicht auf sprachliche Merkmale der Beiträge — sondern nur auf Reaktionsmuster der Gruppe.

Hass verändert die Art, wie wir miteinander reden. Der wichtigste Tipp, den ich als Einzelperson aus der Recherche mitgenommen habe nicht neu, aber immer noch wahninnig wichtig: Das schaffen Sie! Die alte Frage: Wie bleibt man dran an all den guten Vorsätzen? Wie widersteht man der Versuchung? Forscher wie der Psychologe Prof. Wilhelm Hofmann von der Uni Köln finden dazu neue Antworten. Habe mich einmal mehr auf einer internationalen Forschungs-Konferenz herumgetrieben, diesmal in Amsterdam. Was sagen Psychologen über die Qualität von Matching-Algorithmen?

Wie gut funktioniert Online-Dating? Und was bedeuten diese Erkenntnisse für die Partnersuche? Wirksam regieren. Die meisten Medien-Kollegen finden das schlimm.

Neuigkeiten von Gleichklang

Ich halte das jedoch für ein Missverständnis. Tatsächlich ist Nudge viel weniger manipulativ als praktisch alles, was Regierungen sonst so treiben. Momente der Begegnung. Die moderne Forschung entdeckt die Heilkraft flüchtiger zwischenmenschlicher Kontakte — und damit den Grund, warum Meditation gut für den Körper ist. Den Traumjob finden — zufällig!

Die Konsequenzen daraus? Ergeben eine Art von Jobsuche, wie sie angenehmer und aufregender kaum sein könnte.

Was lässt unsere Schulen aufblühen? Was bringt es, einen Trainer zu feuern? Was schützt einen Coach vor dem Ausbrennen? Wie sieht eine gelungene Halbzeitansprache aus? Die Schule des Einfühlens. Ein kanadisches Schulprogramm bringt Kindern Empathie bei — und erzielt damit verblüffende Erfolge. Auch deutsche Schulen erproben Empathie nun als Unterrichtsfach. Der Clou des Ganzen: Die Lehrkraft ist ein Baby.

Kreative Partnersuche - Wie du neue Ideen und Lösungen findest

Die Intelligenz der Liebe. Wenn Evolutionspsychologen unser Liebesleben durchleuchten, bleibt von Romantik wenig übrig. Anmache, Kreativität, Selbstvertrauen, Menschenkenntnis — all das hat laut ihren Studien Einfluss darauf, wie leicht wir einen Partner finden und wie glücklich wir mit ihm werden. Wie wir es schaffen können, ehrlich zu bleiben. Mai Juli Wirtschaftspsychologie aktuell - Zeitschrift für Personal und Management - erscheint viermal im Psychologie heute partnersuche zu wirtschaftspsychologischen Themen wie Führung.

Keine Partnerschaft bleibt ohne Konflikt.